Google präsentiert OpenSocial

31. Oktober 2007

Für einen Teil der Webgemeinde geht seit heute ein Raunen durch den Wald: das erwartete OpenSocial Projekt von Google. Es soll die Vorherrschaft einzelner Communities aber auch deren Isoliertheit beenden. Wer sich schon mal bei Xing, LinkedIn und Facebook registriert hat und sich über das durcheinander geärgert hat wird nun froh sein, das dies vorbei ist.

Es ist interessant wer die Partner sein werden: Neben Xing (was mich persönlich freut) überrascht mich Oracle und Salesmanager.com - also Firmen die dies sicher in die Industrie tragen wollen.

In vielen Blogs wird eigentlich nur zitiert, Marc Andreesen hat die beste Übersicht - lesenswert. Die Analysen von unserem geachteten Herrn Basic sind etwas zu schnell geschrieben um in die Tiefe zu gehen, viele andere übersetzen nur.
Das Prinzip von OpenSocial verstehe ich als ein Austausch von Sozialen Netzwerken über technische Schnittstellen, wobei Authentifizierung, Privatsphäre und Provider Wechsel gelöst sind. Durch den vom Nutzer freigegebenen maschinellen Datenaustausch über die Verbindung echter Personen kann ich größere Netzwerke bauen als es ein zentrales Register je könnte. Durch das Interface kann ich mit meinen Daten schnell umziehen - viele Netzwerke locken ja jetzt schon mit Google Mail Schnittstellen zum Kontakt Import.
Wohin könnte das alles führen?

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Das Vikuiti Gewinnspiel öffnet die Tore

28. Oktober 2007

Nach langem Warten ist nun alles fertig, das Video mit den Kollegen, vor ein paar Tagen in der Löffelbar gedreht, ist geschnitten und mit flotter Musik versehen.


Dafür, das ich erst kurz zuvor von meiner Rolle erfahren hatte, bin ich grob zufrieden mit dem Ergebnis. Mal sehen ob unsere Begeisterung auf andere abfärbt. Man startet nicht alle Tage einen Video Wettbewerb.

Der mündige Kunde

18. März 2007

Bevor es das Internet gab blieb dem Kunde bei Beschwerden nur der Leserbrief, und da gehörte auch schon eine Portion Schwung dazu, sich zu einem schönen Brief aufzuraffen. Und der mußte dann noch erscheinen. Und Eindruck hinterlassen. Doch nach ein paar Wochen landete die Zeitung eh im Altpapier, und vorbei war es.

Doch heute ist es nicht mehr so einfach für eine Firma den Kunden zu ignorieren, er wird mündig und hat bessere Mittel in der Hand. Da nehmen wir doch mal zum Beispiel den Artikel auf Kallewirsch der sich um etwas ganz banales dreht: Um eine etwa 6 Euro Investition in eine Displayschutzfolie. Wie - Sie kennen keine Displayschutzfolien? Nun, sicher kennen Sie verkratzte Uhren oder Handies, Spielekonsolen oder spiegelnde Laptps und Navy-Geräte.

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Die Schnee-Community aus Neuss

4. Dezember 2006

Es verwundert mich manchmal, wenn über Communities so geschrieben wird als ob es sie nur im Internet gibt. Manchmal sind es Vereine - und manchmal sind es ganz besondere. Mir liegt noch immer der Tag in den Knien - doch hier ein kurzer Ausschnitt einer Musical-Premiere von heute.
In Neuss gibt es den Neusser Schlittschuh-Klub NSK und der feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag. Um den Kindern günstige Mitgliedsbeiträge und trotzdem Profi-Trainer zu ermöglichen hat man sich eine Finanzquelle ausgedacht: Alle 2 Jahre wird ein Eis-Musical auf die Beine gestellt. Die Fakten:

  • alles Amateure, alles ehrenamtliche Hilfe, einige Sponsoren
  • 1,5 Jahre Planungen und Vorarbeiten
  • 150 Läufer jeden Alters aus dem Verein
  • 500 Kostüme
  • fast 15.000 Eintrittskarten (ausverkauft) für 6 Veranstaltungen
  • 100 Eltern arbeiten in der Requisite, Schminke, Ordner, Küche ….
  • 2x 50 Minuten mit vielen Musikarten
  • Videowand, Laser, Pyrotechnik
  • 15 Minuten Standing Ovation bei Generalprobe und Premiere

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Service Wüste Deutschland

10. November 2006

Ja es gibt sie, die Vorurteile über unser liebes Land und die ach so unfreundlichen Menschen die Geschäfte machen ohne kundenfreundlich zu sein.
Die ganze Sache begann eigentlich letzten Donnerstag mit der nächtlichen Fahrt von Offenburg nach Konstanz um das nette Hotel “Graf Zeppelin” zu finden. Der Spruch über der Rezeption passte bereits ganz gut zu dem was kommen sollte:

“Für mich steht naturgemäß niemand ein, weil keiner den Sprung ins Dunkel wagen will”, ist von ihm aus dieser Zeit überliefert. “Aber mein Ziel ist klar und meine Berechnungen sind richtig.” (Zitat)

Am nächsten Tag dann mein Besuch bei Schutzfolien24 - der Grund meiner nächtlichen Reise. weiter…

Die Zeit der Kopfjäger - Geld verdienen mit Web 2.0

1. August 2006

Wer beruflich dafür zuständig ist, regelmäßig und stabil Geschäfte zu machen kann die Jungs aus der Blogger Gemeinde immer schwer verstehen: Woher nehmen die die Zeit? Wovon leben sie?
Da fand ich diesen Artikel im Spiegel-Online: Die Zeit der Kopfjäger.

Und nun verstehe ich das es auch im Web 2.0 langsam normal wird.

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Menschliches Versagen

21. Mai 2006

Beim Testen des Kinderkanals tat ich etwas was ich ja sonst nicht so tue, fernsehen. Da erwischte ich einen Beitrag über die Untersuchungen zum Columbia Unfall am 16.01.2003

columbia_startrampe.jpgDie Sache mit dem Stück Schaumstoff hatte man ja gehört, aber das Experiment in der San Antonio Uni war doch beeindruckend. Ein aktenkoffer-großes Stück Schaumstoff, also leicht wie nichts, hat man dort mit einer Kanone auf die erfoderlichen 843 km/h beschleunigt und auf eine Shuttle-Flügelattrappe geschossen.

Bei Kachel 6 (dem offiziellen Kandidat) gab es nur Schrammen. “Seht Ihr, der Schaumstoff war doch es nicht …”

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Trojaner trickst Adsense aus

20. Mai 2006

Bei der Meldung wird es in Mountain View mit der Ruhe vorbei gewesen sein:

Jemand hat mit Clickboat.A einen Virus entwickelt, der bereits 34.000 Computer infiziert hat. Diese sind fernsteuerbar und haben die Fähigkeit, Adsense Anzeigen “zu klicken”.

Der Trojaner registriert sich als Browser Helper Object (ist ja fast schon ein Witz) im Internet Explorer und wartet auf Befehle. Er sagt nichts, wartet nur das ihm seine Meister sagen, auf welchen Seiten er welche Anzeigen klicken soll. Dann geht er los und klickt sich durch.

Der Trojaner tarnt sich so gut, das er fast nicht zu entdecken ist, nur die neuste Software kann ihn aufhalten oder entdecken.

Und hier nocht etwas Finanz-Mathematik: 34.000 Rechner , insgesamt z.B. 50.000 Stunden online pro Tag, z.B. 200 Klicks pro Stunde für je 0,10 Euro ergibt eine Million Euro Einnahmen pro Tag.

Gefunden in blog.outer-court.com

Blogs geniessen wenig Vertrauen

6. Mai 2006

.. meint Golem.de in seiner Kurzfassung einer Studie der GlobeScan Agentur, im Auftrag von BBC, Reuters und und Media Center Polls. In der Blogdemokratie.de geht Patrick Breitenbach der Sache nach und bemerkt, dass Blogs nicht recherchieren und keine objektiven Nachrichtenquellen sind und man das ganze als Lob für Blogs sehen kann.

Sicherlich als lustige Provokation an die Blogger gemeint kann man den Golem Artikel aber auch anders sehen, ich halte die Zahl für übertrieben.  Deutsche sind Blogg-Muffel meint Heise.de 2004 und geht von 7.500 Blogs aus. Ende 2005 geht lumma.de von 50.000 Blogs aus. Wenn dann bei einer Umfrage die Leute sagen, dass sie zu 38% einem Blog als Quelle trauen, dann frage ich mich doch, ob soviel Leute überhaut ein Blog kennen (wer es nicht kennt kann ihm nicht trauen). Irgendwie stimmt das nicht, die Zahl ist viel zu hoch oder die Leute nicht statistisch breit ausgewählt.
Eine interessante Studie hat der BBDO im letzten Jahr veröffentlicht:

  1. 27% aller Internet Nutzer kennen Weblogs.
  2. 8% der Internet Nutzer benutzen Weblogs
  3. Weblog Fans beziehen 42% ihrer Information von Weblogs

Das würde mehr den Werten nahe kommt, die ich für realistisch halte. Dann dürfte der Wert für Deutschland, welcher Infoquelle trauen sie, für Blogs unter 8% liegen.

Bliebe noch die Frage, warum Deutsche sowenig bloggen und lieber ARD und ZDF schauen.

Gute Werbung die nichts kostet

5. Mai 2006

Firefox ist im kommen. Bei Spiegel Online sollen es 30% der Besucher im Frühjahr diesen Jahres gewesen sein. Und es gibt Werbung dafür. Da Open Source nichts kostet kostet auch die Werbung nichts. Und wenn Werbung nichts kostet muss sie gut sein sonst hat sie keine Chance.

Mir gefällt diese Version von firefoxflicks.com am besten:

I love things fast - my second browser is a surfboard.


Dazu passt auch der Artikel von John Dvorak - der Microsoft einen Vorschlag machen will: All die Entwicklung eines eigenen Browsers hat Geld gekostet, Image verspielt und Resourcen gebunden.

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